German 14

Bildung zwischen Standardisierung und Heterogenität: – ein by Wolfgang Sander (auth.), Carl-Peter Buschkühle, Ludwig

By Wolfgang Sander (auth.), Carl-Peter Buschkühle, Ludwig Duncker, Vadim Oswalt (eds.)

Die Sicherstellung der Qualität sozialer Dienstleistungen ist in der Sozialen Arbeit zu einem zentralen Thema geworden. Spätestens seitdem die leistungserbringenden Einrichtungen der Sozialen Arbeit verpflichtet werden, Qualitätsentwicklungsvereinbarungen mit den Kostenträgern abzuschließen, werden in den Einrichtungen der Sozialen Arbeit flächendeckend Qualitätsmanagementsysteme eingeführt, die oft dem privatwirtschaftlichen Bereich entstammen. Sowohl fachlich, als auch sozialpolitisch appropriate stellt sich hier die Frage, inwieweit mit solchen Managementmethoden die Qualität der erbrachten Dienstleistungen gesichert oder gar verbessert werden kann. Die Ergebnisse dieser empirischen Untersuchung zeigen, dass die Entwicklung professionsbasierter Qualitätsentwicklungsverfahren bzw. eine angemessene Adaption von bestehenden Qualitätsmanagementsystemen für die Soziale Arbeit nach wie vor aussteht.

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Bildung zwischen Standardisierung und Heterogenität: – ein interdisziplinärer Diskurs

Die Sicherstellung der Qualität sozialer Dienstleistungen ist in der Sozialen Arbeit zu einem zentralen Thema geworden. Spätestens seitdem die leistungserbringenden Einrichtungen der Sozialen Arbeit verpflichtet werden, Qualitätsentwicklungsvereinbarungen mit den Kostenträgern abzuschließen, werden in den Einrichtungen der Sozialen Arbeit flächendeckend Qualitätsmanagementsysteme eingeführt, die oft dem privatwirtschaftlichen Bereich entstammen.

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Die Krise des Fordismus und das postfordistische Akkumulationsregime sind aber nicht automatisch aus einer (Weiter-) Entwicklung der Produktivkräfte entstanden. Akkumulation von Kapital ist kein automatischer Prozess, sondern ein soziales Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit, insofern darf die Bedeutung technischer Innovationen für die Entwicklung eines Akkumulationsregimes nicht überschätzt werden (vgl. 104). Nach außen hat sich die bereits im Fordismus vorhandene Tendenz der expansiven Ausweitung des Kapitalverhältnisses25 noch verstärkt (vgl.

Insbesondere im Hinblick auf Übergangsperioden zwischen historischen Formationen stehen Analysen der Regulationstheorie vor dem methodologischen Problem, in Entwicklungen, die grundsätzlich offen und von sozialen Kämpfen bedingt sind, strukturierende Tendenzen zu identifizieren und aus diesen die Umrisse eines neuen Typus einer historischen Formation zu entwickeln. Jessop (2003, S. 222; vgl. 131). 22). Im Folgenden sollen die ex post-Analysen und die theoretischen Entwürfe hinsichtlich des Wandels des Fordismus zum Postfordismus als eine im Entstehen begriffene neue historische Formation kurz skizziert werden.

Er zeigt insbesondere auf, wie stark die damaligen und teilweise auch aktuellen Debatten in der Sozialen Arbeit durch die Dichotomisierung von System und Lebenswelt geprägt waren und sind. Vor allem zwei Punkte sind dabei entscheidend: Der Staat wurde und wird erstens immer mit dem System gleichgesetzt und zweitens als relativ einheitlicher Apparat konzipiert. Im Hinblick auf den Staat können aber zwei grundsätzlich verschiedene Perspektiven differenziert werden (vgl. Pazanin 1986): Eine konstitutionstheoretische, die nach der Bildung und Konstitution von Staaten fragt, die also zunächst die Gesellschaft und deren Mitglieder in den Blick nimmt, um von dort aus die Frage nach dem Staat zu stellen; und eine instrumentelle, die den Staat vor allem als Apparatur betrachtet, der Herrschaft über die Gesellschaft ausübt.

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